Sonntag, 9. September 2012

Safari, Safari

Hier zeige ich Euch einige meiner Fotos von der Reise.
Die örtliche Jugendherberge hat auch eine Reiseagentur, bei der ich einen Kurztrip mit einer kleinen Gruppe gebucht habe.

unser vehicle (9 Personen und 1 guide)
eine der Unterkünfte - Toilette und Dusche im Freien - ich habe immer aufgepasst, dass grade niemand draussen vorbei ging, wenn ich diese benutzt habe.

Aufstehen 5.00 Uhr, Abfahrt 5.30 Uhr, um den Sonnenaufgang über der Ethosha und die Tiere an der Wasserlöchern zu sehen. Das ist das Frühstückspicknick gegen 9.00 Uhr. Im Vordergrund ist das Waschbecken zum Hände waschen zu sehen.

Alle Mahlzeiten wurde draußen serviert. Der Guide konnte gut kochen und es gab immer ausreichend Gemüse und Salate und natürlich Fleisch in Hülle und Fülle. Hier ist es üblich, jeden Tag Fleisch zu essen.


Der Etosha- Nationalpark ist eine Salzpfanne unterhalb des Meeresspiegels und im Norden Namibia gelegen. Der Park ist einer der Highlights Namibias (2010 war ich schon einmal dort)




dieser Elefant kam unserem vehicle ziemlich nah!!!!

Elefanten können tauchen, wusstet Ihr das?

an dieser Wasserstelle waren zwischen 70 und 80 Elefanten


Das ist eine Oryxantilope. Das ist - neben den Zebras natürlich - eine der schönsten Tiere, die ich kenne. Dieses hier hat extra für mich "still gehalten". Ich bin ganz stolz auf die Aufnahme!!


sind sie nicht schön!
Das Wappentier Namibias - Springbock - schmeckt übrigens sehr gut.

Das Rhino - das Fotos wirkt so hell, weil die Luft voller Staub ist.
Gnus, Löwen, Steinböcke, Schakale, Warzenschweine, jede Menge Vögel weitere Antilopen, Kudus leben in der Salzpfanne. Ich habe sehr viele Fotos, die ich gerne Interessierten zeige, wenn ich zurück bin. Die nicht Interesierten will ich nicht langweilen.


Namibia hat Diamanten und Edelsteine. Diese Herren hier versuchen ihre Edelsteine an die Frau/den Mann zu bringen. Das Foto ist in Uis aufgenommen (auf dem Weg zum Atlantik)

Ob das Voodoo-Puppen sind? Konnte bei der folgenden Dame gekauft werden.
Das ist eine Himba-Lady. Weil ich ihr Armbänder abgekauft habe, durfte ich sie fotografieren. Männer und Frauen schmieren sich aus mit einer Paste aus Erde und Kräutern ein, um Ungeziefer abzuwehren (ist ja auch nötig, wenn frau/mann keine Kleidung trägt.

das ist am Atlantik zwischen Hentiesbai und Swakopmund, wo wir 2 Tage verbrachten. Swakopmund ist "sehr deutsch" sowohl die Architektur als auch die Restaurants (Brauhaus) und die Bevölkerung. Hier spricht "man" deutsch, egal ob schwarz oder weiß.


Auf dem Weg in die Wüste.
Abendstimmung

Hier die Sanddünen, davor Kameldornbäume

Das ist dune 45

Hier habe ich übernachtet.

Der Weg ist das Ziel - auf dem Land übliches Fortbewegungsmittel.


Zum Abschluss waren wir auf einer Cheetah-Farm. Hier werden verletzte oder bedrohte Geparden ausgewildert. Insbesondere im Norden des Landes richten die Geparden große Schäden an. Die Farmer versuchen sie zu vertreiben bzw. zu erschießen. Im günstigsten Fall - für die Tiere - rufen die Farmer eine Organisation zur Hilfe, die die Geparden auf einer eigens daür vorgesehenen Farm (und mit Hilfe von staatlichen Mitteln) in einem riesigen Gelände auszuwildern.

Dienstag, 4. September 2012

Umzüge

In einer meiner ersten Posts habe ich Euch meine Unterkunft - hier Bungalow genannt - vorgestellt.


wenn es allerdings eine Buchung von Gästen für den/die Bungalows gab, musste ich umziehen. Also habe ich wieder meine Koffer gepackt und bin umgezogen.

das war meine neue Unterkunft: Backpacker mit 6 Betten, kein Stuhl, kein Tisch, keine Steckdose.

keine Ahnung, warum diese ansicht sich nicht drehen lässt.


Dusch - und Toilettenhaus. (hier kam Ursels Kopflampe zum Einsatz)

Das hat mir überhaupt nicht gefallen!

Bei der darauf folgenden Buchung der Bungalows und einem bevor stehenden Umzug bekamich zum Glück eine Einladung zur Übernachtung bei einem namibischen Ehepaar in der Innenstadt. Das war ein netter Abend - auch wenn ich die Koffer wieder packen musste.

Um nicht noch einmal in den Backpacker ziehen zu müssen (2 x Ende August) und ich den ganzen August durchgehend gearbeitet habe, habe ich mich auf eine Safari begeben. Im nächsten Post seht Ihr meine Fotos.

Hier wohne ich

Penduka ist in den Gebäuden und Schuppen eines ehemaligen (deutschen) Yachtclubs in den townships von Windhoek - Katutura - untergebracht. Ein nicht mehr genutzter Staudamm der Stadt gibt der Anlage ein idyllisches Aussehen. Alle Gebäude sind hinter einem hohen Stacheldrahtzaun gelegen.

Ich wohne in einem Gäste-Bungalow - ich würde eher sagen einer Hütte mit phantastischem Ausblick.






Pelikane, die hier ihr Winterquartier haben





Leider verdreht, aber Ihr könnt es Euch vorstellen
Das ist mein Haushalt
Und hier auch

Montag, 3. September 2012

Aufgaben der letzten Wochen

Was tue ich hier eigentlich?
Viele von Euch wissen das bereits, weil wir regelmäßig skypen bzw. mailen.
Penduka hat zwei shops; einen hier draussen in Katutura und einen weiteren in der Innenstadt in einer ehemaligen Brauerei, in der sehr viele Handwerker/innen und Künstler/innen ihre Sachen verkaufen. Es gibt sehr schöne, aber sehr gewöhnliche und kitschige Sachen.
Es kommen sehr viele Touristen dorthin.
Der Pendkua-shop läuft sehr schlecht. Ich habe eine finanzielle Bewertung erstellt und einige Vorschläge erarbeitet. Zusammen mit dem management-team habe ich beschlossen, den shop komplett zu renovieren, weitere Regale aufzustellen und zu streichen.
Zusammen mit den den hier vorhandenen Herren haben wir mehrere Tage daran gearbeitet.
Fotos stelle ich demnächst ein.
Es sieht schon alles ziemlich gut aus, allerdings ist noch eine Menge zu tun.
Die Verkäuferein muss geschult oder ausgetauscht werden usw usw.

Hier werden Trommel- und Tanzworkshops angeboten, doch niemand weiß davon.
Ich habe eine Mailingliste  mit den Hotels und tourguides der Umgebung erstellt und die Veraltungskraft in das mailing eingewiesen.

Am Wochenende haben wir hier einen Winterschlussverkauf veranstaltet (das Lager ist voll von alten Sachen, die keiner mehr kauft).
Hier gibt es einen deutschsprachige Zeitung, die einen schönen Artikel darüber gebracht hat und es waren tatsächlich einige der hier wohnenden Deutschen hier.

Wenn es sein muss, helfe ich auch in der Küche áus, führe Touristen durch das Projekt und helfe im shop aus.

Sonntag, 26. August 2012

gehe auf Reisen

Habe fast alle Tage der vergangenen Wochen gearbeitet und brauche einige Tage Erholung.
ich gehe auf Safari -  Elefanten, Löwen und natürlich Zebras "gucken"

Altersresidenz

Bisher habe ich immer nur über die nicht Priviligierten im Land berichtet.
Es gibt hier eine Gruppe von reichen Namibiern, Deutschen und weiteren Eingewanderten, die über ziemlich viel Geld verfügen.
Auf den folgenden Bildern seht Ihr eine Altersresidenz nicht weit von Windhoek gelegen, in die man/frau sich einkaufen kann.
 Entweder kauft man eine Wohnung oder baut ein Haus auf der Basis der Erbpacht.
hier wohnt ein deutsches Ehepaar


das ist die 2. Variante mit Aussenschlafplatz


rund um den Pool sind die Wohungen


Die verschiedenen Bereiche bei Penduka

Hier noch mal ein kurzer Überblick über die verschiedenen Bereiche bei Penduka:
- die Herstellung von Glasperlen aus Recyclingglas
- die Batikababteilung
- der Stickbereich
- die Nähwerkstatt
- die Töpferei
- das Restaurant
- die Unterkünfte (Bungalows und Backpacker)

Hier vor Ort wohnen 10 Frauen und die beiden Herren von der security. Täglich sind hier 33 Menschen, die in Vollzeit verschiedenen Tätigkeiten nachgehen.
Sie wohnen in Katutura und werden täglich vom Penduka-Bus an verschiedenen Punkten eingesammelt und abend wieder dort hin gebracht.

Auf Farmen rund um Windhoek (Khomas-Hochland) sind etwas mehr als 200 Frauen mit Stickarbeiten im Auftrag von Penduka beschäftigt. Ca. 200 km nördlich weitere 320, die im Auftrag von Penduka arbeiten. Jede Gruppe hat einen andere Technik.
Die Entfernung verursacht bei Aufträgen mit ganz konkreten immer wieder Probleme, die bisher nicht in den Griff zu bekommen waren.

Kürzlich wurde eine "creative-group" gegründet, die neue Entwürfe für alle Bereiche einbringen soll. Das ist auch nötig, denn nach 20 Jahren dürfen sich Design und Produkte gerne mal ändern.

Koordniert werden soll das Ganze von mir. neue Entwürfe stossen nicht immer auf Gegenliebe. "Das haben wir noch nie so gemacht". ausserdem ist sicher zu stellen, dass die neuen Produkte nicht nur eine Idee von einer Person sein können, sondern von einer ganzen Gruppe getragen werden müssen.